Neapel / Napoli

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Geschichte


Neapel geht ursprünglich auf eine von griechischen Kolonisten gegründete Siedlung zurück. Neapolis (Neue Stadt) zu Fuße der älteren ebenfalls griechischen Stadt Parthenope wurde um das Jahr 500 v. Chr. gegründet.
Während der römischen Zeit prosperierte wie Neapolis, wie seine Nachbarstädte. In Pompeji, Herculaneum (Ercolano), Capri, Misenum (Miseno), Puteoli (Pozzuoli) und Baiae (Baia) sind sind aber bis heute mehr Bauwerke zu finden. Ab dem 3. Jahrhundert setzte sich Latein als Verkehrssprache durch.
Im ausgehenden römischen Reich wechselte die Stadt mehrmals die Herrschaft. Die Stadt nahm in dieser Zeit die unterschiedlichen Kulturen des Mittelmeers auf, woraus sich seine kulturelle Vielfalt begründen lässt.
Im Mittelalter folgten Normannen, Anjou und schließlich das Haus Aragón. In dieser Zeit kam es zu großen ökonomischen Schwierigkeiten. Die Bevölkerung wuchs von rund 40.000 im Jahre 1450 auf etwa 210.000 im Jahre 1550 extrem schnell. Die Reaktion des Vizekönigs waren Repressionen und politische und religiöse Intoleranz.
Neapel war, noch vor Venedig (160.000 Einwohner) und Mailand (70.000 Einwohner) zur größten Stadt Italiens und nach Paris zur zweitgrößten Metropole Europas geworden.
Es folgten die 1. neapolitanische Republik und die Pest, die die Bevölkerung stark dezimierten. Im Zuge der Französischen Revolution folgte die Parthenopäische Republik, die wiederum blutig niedergeschlagen wurde.
Unter Giuseppe Garibaldi wurde Neapel, wie der ganze Süden Italien ein Teil der Italienischen Republik. Nun wurde die Rückständigkeit des Südens eher zementiert, was auch zu den großen Auswanderungswellen nach Norditalien, Argentinien und in die USA führte.
Nach dem 2. Weltkrieg führte die große Armut zu einer weiteren großen Auswanderungswellen. Allein zwischen 1950 und 1970 verließen rund 800.000 Menschen die Stadt und die Provinz. Das Ziel waren Norditalien, die USA und Deutschland.
In den 90er Jahren begannen Restaurierungsprogramme zu wirken und 1995 wurde das Centro storico (Altstadt) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Heute ist die Stadt ein äußerst interessantes Touristenziel.

 

 

Sehenswürdigkeiten


Neapel hat viele interessante touristische Attraktionen zu bieten:
Schlösser: Castel Nuovo, Castel dell'Ovo, Castel Sant'Elmo
Altstadt: die Altstadt lässt sich in mehrere Teile unterteilen, die touristisch wohl am interessantesten sind das Centro storico greco-romano und die sogenannten Quartieri spagnoli. Die Altstadt ist sehr groß und bietet viele Sehenswürdigkeiten. Hier eine Liste die Highlights:
- Napoli Soterranea (die Katakomben Neapels)
- die Via Manzoni mit dem berühmten Blick auf die Stadt und den Vesuv
- der Vomero, das moderne Einkaufszentrum
- Montesanto, der traditionelle Markt
- Kirchen (Dom, Gesù Nuovo, San Domenico, ...)
- der Königspalast
- das Nationalmuseum und viele andere Museen


 

Unterricht

 

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Übernachten

 

Wie überall gibt es auch in Neapel einige gute Jugendherbergen und zahlreiche Hotels. Longua hilft Ihnen bei der Auswahl. Vergleichen Sie aber auch folgende Webseiten.

Mehr Informationen finden Sie jeweils unter der entsprechenden LONGUA-Service-Seite oder direkt beim LONGUA-Team.

 

Verkehr

 

Verkehrstechnisch ist Neapel hervorragend angebunden. Mit der ahn ist die Stadt einfach zu erreichen, aber auch per Flugzeug. Der Flughafen Capodichino befindet sich in Zentrumsnähe (das Ticket mit dem Flughafenbus ins Zentrum kostet nur rund 3,-- Euro. Mit dem Auto ist die Stadt leicht aus Richtung Rom, Salerno oder Bari zu erreichen.
Der öffentliche Verkehr ist etwas unübersichtlich (wird aber gerade ausgebaut), aber prinzipiell ist jeder mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen. Mehrere S- bzw. U-Bahnlinien durch das Zentrum aber auch zu den touristisch interessanten Ort in der Umgebung, der Rest ist per Bus einfach zu erreichen.
Autofahrer sollte geübt und flexibel sein. Nicht alle Regeln werden ganz im eigentlichen Sinn befolgt.

 

Essen

 

Neapel ist die Stadt der Pizza. Pizzas gibt es in allen Varianten. Manchmal sind gerade die unscheinbaren Pizzerien in der Altstadt die besten. Sie sind meist sehr billig und man erkennt sie daran, dass sich die Besitzer nicht auf Touristen spezialisiert haben. Das heißt es gibt keine englische (!) Speisekarte.
Aber auch sonst hat die Stadt viele kulinarische Spezialitäten zu bieten: Eis, Pasta, ...

 

 

Ausgehen

 

Die Neapolitaner sind vor allem am Wochenende extrem aktiv in ihrer Freizeit. Beginnend am Castel dell'Ovo erstreckt sich die Partyzone entlang der Via Caracciolo bis zur Piazza dei Martiri. In diesem Stadtteil findet man viele Bars und Cafés, die bis in die frühen Stunden geöffnet haben. Longua gibt Ihnen gerne genauere Tipps.

 

 

Wetter

 

Das Wetter ist vor allem im Sommer mediterran heiß. Aber auch im Winter ist es oft angenehm mild.

 

LONGUA berät Sie gerne bei weiteren Fragen zu Italien.

Nutzen Sie den LONGUA-Reiseservice.

 

 

Umgebung

 

Die Umgebung Neapels hat viele Attraktionen zu bieten: Natur, Kultur und Antike. Longua bietet hier eine Liste der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und einiger Geheimtipps.
Die Costiera amalfitana - Amalfi-Küste ist einer der schönsten Küstenabschnitte Europas. Vor allem außerhalb der Hauptsaison lässt es sich dort hervorragend entspannen. Küstenorte, wie Amalfi, Positano, Minori usw. bieten alles, was man sucht: Ruhe, Antike, Kultur, Flanieren, Bars, ...
Der Vesuv ist der beeindruckender Vulkan ganz in der Nähe der Millionenstadt Neapel. Er ist entweder einfach per S-Bahn (Circumvesuviana) und Bus oder über die Autobahn Napoli-Salerno zu erreichen. Vom Kraterrand kann man frühere Lavafelder, aber auch den gesamten Golf von Neapel sehen.
Zu Füßen des Vesuvs liegen die Ruinen von Pompeji - Pompei und Herculaneum - Ercolano. Die beiden Ruinenstädte sind ebenfalls per Circumvesuviana oder Autobahn zu erreichen. Hier kann man die ehemaligen Villen reicher Römer mit vielen Fresken sehen. Pompeji ist vielleicht eine der besterhaltenen römischen Städte überhaupt. Weitere interessante Funde befinden sich im Nationalmuseum in Neapel.
Die Campi Flegrei sind Schwefelfelder, die in der Antike als Eingang zur Unterwelt gesehen wurden. Auch Dante schrieb über sie in seiner Divina Comedia. Sie liegen an der gleichnamigen S-Bahn-Station.
Die Neapolitaner schätzen das Gebiet um Capo Miseno als Freizeitgebiet. Dort gibt es viele Strände, aber auch einige archeologische Stätten zum Beispiel den Venustempel und verschiedene andere Ruinen und ehemalige Krater im Bereich Baia, Bacoli, Capo Miseno und Pozzuoli. Am besten erreicht man diese Orte mit dem Auto.
Sorrent - Sorrento liegt am südlichen Ende des Golfs von Neapel. Es Ort zum Entspannen und Genießen. Sorrent ist für seine Klippen und das milde Klima berühmt und beliebt.
Die drei Inseln Capri - mit seiner weltberühmten Blauen Grotte - , Ischia und Procida stellen ein weiteres Highlight dar. Sie verkörpern den Traum vieler Europäer vom schönen Leben auf einer mediterranen Insel. Quirliges Leben und Ruhe, Sonne, Strand und Berge.
Etwas südlich von Neapel liegt Salerno. Wer dem geschäftigen Neapel entkommen will, sollte unbedingt nach Salerno kommen. Salerno bietet alles, Meer, Schloss, Nachtleben und liegt auch ganz in der Nähe der berühmten Amalfi-Küste.
Paestum ist eine griechisch-römische Ruinenstadt südlich von Salerno. Sie ist einfach mit dem Auto zu erreichen und bietet imposante Tempelruinen.
Der Cilento in der südlichen Campania beeindruckt durch seine unberührte Natur. Er ist ein großes bewaldetes Naturschutzgebiet. Dort sollte man unbedingt ein paar Tage verbringen und die wilde Natur genießen. Und das beste: das Meer ist nie weit! Zur Anreise braucht man ein Auto.


Landesinfo

 

In Italien gilt der Euro. Sollten Sie Geld vom Geldautomaten abheben, informieren Sie sich zuvor, wie viel für Gebühren anfallen. Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert.

Telefon

Vorwahl: von Italien nach Deutschland 0049; von Italien nach Österreich 0043; von Italien in die Schweiz 0041; von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien 0039.
Billig telefonieren: In Italien gibt es in den größeren Städten Telefon-Shops, in denen man relativ billig ins Ausland telefonieren kann. Ansonsten sollte man bei längeren Telefonaten öffentliche Telefone dem eigenen Mobiltelefon vorziehen.
In Deutschland kann man sich mit speziellen Telefonkarten aus Telefon-Shops behelfen oder mit Call-by-Call unter www.billiger-telefonieren.deeinen günstigen Anbieter finden.
Bei längeren Aufenthalten sollte man sich eine italienische SIM-Card kaufen.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen das LONGUA-Team gerne zur Verfügung.